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Schulprogramm

Schulprogramm der Schule Marli

2010

Das vorliegende Schulprogramm der Schule Marli wurde in Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Eltern entwickelt.

Unser Schulprogramm soll bei allen an der schulischen Arbeit beteiligten Personen die Identifikation mit der Schule fördern. Wir wollen, dass sich alle in unserer Schule wohlfühlen und erfolgreich lernen können. Es stellt einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und -sicherung des Schulunterrichts dar. Die schulische Arbeit ist in vielfältiger Weise dem Wandel unserer Gesellschaft und auch unseres Stadtgebietes unterzogen. Auf die sich ständig verändernden Herausforderungen müssen wir, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern angemessen reagieren.

Das Schulprogramm ist das Ergebnis eines gemeinsamen Diskussionsprozesses und wurde in der Schulkonferenz am 14.06.2010 beschlossen.

Schule im Stadtteil Marli

Der Stadtteil Marli liegt südlich der Wakenitz auf einem Hügel mit Blick auf die sieben Türme der Lübecker Altstadt. Er ist Ende des 19. Jahrhunderts auf Bestreben des Baurates Wallbrecht entstanden. Es wurden verschiedenartige Wohnhäuser für die unterschiedlichsten Ansprüche aller sozialen Schichten errichtet, die sich im Laufe der Zeit hier ansiedelten. Der Stadtteil wuchs im Laufe der Zeit, bewahrte aber dabei seine gemischte Struktur.

Die Schule wurde 1905 in der Heinrichstraße als II. St. Gertrud Volksschule gegründet, damals – auch im Gebäude – noch getrennt in eine „Knaben- und eine Mädchenschule". Jede Schule erhielt 12 Klassen für je 50 Schüler und Schülerinnen. Nach einem Anbau im Jahre 1933 wurde 1934 daraus die Marli- Volksschule für „Mädchen und Knaben". Ab 1951 wurde zusätzlich die Marli- Mittelschule für kurze Zeit im Gebäude untergebracht. 1974 erfolgte die Umbenennung in Schule Marli, Grund- und Hauptschule, seit 1996 ist es eine reine Grundschule, seit 2007 mit offener Ganztagsschule. Die Schülerzahl entwickelte sich von 690 zu Beginn bis über 1.300 in der Nachkriegszeit.

Heute besuchen etwa 204 Kinder die 1. bis 4. Klasse der Grundschule Marli. Im Gebäude befindet sich auch die Anton-Schilling-Schule, das Lübecker Sprachförderzentrum. In der Kooperation können wir regelmäßig Integrationsklassen für Kinder mit Sprachschwierigkeiten einrichten. Unser Schuleinzugsbereich erstreckt sich zur Zeit vom Rittbrook bis zum Walderseegebiet und vom Marliring bis zum Drägerpark. Bei der Anmeldung besteht für die Eltern freie Schulwahl.

Das Gebäude der Schule Marli bietet ein großzügiges Raumangebot für das Lernen der Kinder in der Schule. Zahlreiche Fachräume – wie Kunst-, Musik-, Computer-, Medien-, Werk- und Trimmraum, Sporthalle, Küche und Aula und eine modern ausgestattete Mensa – geben vielfältige Möglichkeiten, mit den Schülerinnen und Schülern neue Raumerfahrungen zu machen und fachlich angemessen zu arbeiten.

Schulhofgestaltung

Unser Schulhof wurde von 2008 bis 2010 umgestaltet, so dass viele neue Spielangebote in Form von festen Geräten errichtet wurden. Entwickelt wurde das Konzept von dem Garten- und Landschaftsarchitekten Rainer Kahns in Zusammenarbeit mit vielen Schulkindern im Rahmen einer Projektgruppe. Aus den Wünschen aller Schulkinder, die durch Umfragen beteiligt waren, ergaben sich die verschiedenen Vorhaben, die anschließend von Herrn Kahns in praktikable Geräte umgesetzt wurden. Bei der Finanzierung haben neben der Eigenleistung der Schule und des Schulträgers vor allem folgende Sponsoren mitgeholfen: die Possehl- Stiftung, die Sparkassen- Stiftung, Bild hilft e.V., die Jarchow-Stiftung und die Edith-Fröhnert-Stiftung.

Ebenso wichtig war die Elternbeteiligung durch aktive Mithilfe und durch Geldspenden z.B. beim Sponsorenlauf. Der fertige Schulhof wurde im Rahmen eines Schulfestes am 19. Juni 2010 eingeweiht.

Präambel

Die Schule Marli ermöglicht individuelles, gemeinschaftliches und systematisches Lernen. Auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens und der Wertschätzung arbeiten Lehrerinnen und Lehrer und Eltern an einer Schulentwicklung, die sowohl ein angenehmes Schulklima, als auch die Qualitätsentwicklung von Unterricht im Blick hat. Wir gehen auf die Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen der Kinder ein und gestalten den Umgang mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und verschiedener ethnischer Herkunft vielfältig. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind.

Zum Lernbegriff

Das „Lernen lernen" ist in der heutigen Gesellschaft ein wesentliches Bildungsziel. Niemand kann alles wissen. Die Anwendung verschiedener Methoden und die Voraussetzung für das lebenslange Lernen werden bereits im Kindergarten angebahnt und in der Grundschule weiterentwickelt. Die Kooperation zwischen den umliegenden Kindertagesstätten und unserer Grundschule wird seit Jahren gepflegt. Mit der Vermittlung von Lernkompetenz will die Schule die Voraussetzung für ein erfolgreiches Weiterlernen schaffen.

Wir orientieren uns an den vier Aspekten der Lernkompetenz, die einen Rahmen für alle Fächer bilden:

Sozialkompetenz fördert gemeinsames Lernen und die Bereitschaft, andere(s) wahrzunehmen und darauf einzugehen. Selbstkompetenz fördert die Bereitschaft, sich selbst aktiv am Lernprozess zu beteiligen und dafür Verantwortung und Organisation mitzutragen. Sachkompetenz ist auf den Erwerb von Wissen als Aufbau einer Wissensbasis angelegt. Methodenkompetenz befähigt, sich selbstständig Wissensbereiche und Sachverhalte zu erschließen.

Soziale Kompetenz und Selbstkompetenz

(Miteinander, Kommunikation, Konfliktbewältigung)

Wir verstehen unsere Schule als ein Gemeinwesen im Kleinen.

Wir fördern Mitmenschlichkeit und Toleranz durch
- Wertschätzung des jeweils Anderen und Achtung seiner Eigenart,
- Vermittlung demokratischer Grundwerte,
- höflichen und rücksichtsvollen Umgang miteinander,
- Vereinbaren und Einhalten gemeinsamer Regeln,
- schonenden Umgang mit Dingen und Einrichtungsgegenständen.
Ebenso erlernen sie Strategien zur Konfliktbewältigung in der Gruppe ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler im Schulalltag. Dazu gehört u.a.:
- sprachlich darzustellen, worum es in einem Streit geht,
- die eigene Befindlichkeit wahrzunehmen und zu benennen,
- die unterschiedliche Wahrnehmung des Erlebten auszuhalten und zu bedenken,
- ein Gespür für Stimmungen und Gefühle anderer zu entwickeln,
- Schwächeren zu helfen und solidarisch zu,
- Kompromisse zu finden,
- Vereinbarungen zu treffen,
- Konfliktlösung als Leistung erfahren zu können.

Die Teilnahme an verschiedenen Projekten, wie z. B. „Fit und stark fürs Leben" und die regelmäßige Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeidienststelle helfen diese Kompetenzen zu erlangen.

Lehrkräfte und Eltern sind an diesem Prozess gemeinsam beteiligt und unterstützen die Entwicklung zur Konfliktfähigkeit der Kinder.

Sach- und Methodenkompetenz

Die Themen und Sachgebiete in der Grundschule sind durch den Lehrplan vorgegeben (siehe auch Lehrplan des Landes Schleswig-Holstein „Primarstufe", http://www.lernnetz-sh.de/lehrplan/).

Die Kinder haben unterschiedliche Lernvoraussetzungen, -fähigkeiten und –stile. Dies berücksichtigen wir, indem wir verschiedene Methoden einsetzen. Die Wahl der Methoden für das Lernen wird von den Lehrkräften getroffen.

Freiarbeit, Arbeit mit dem Wochenplan oder das Arbeiten an Stationen ermöglichen einen individualisierenden Unterricht. Hierbei besteht ein hoher Anteil an selbstorganisiertem Lernen und eine gute Möglichkeit zur Differenzierung. Und Förderung Der kooperative Unterricht findet mit dem Partner/ der Partnerin oder in Gruppen statt. Hier ist die Bereitschaft zur Teamarbeit erforderlich. Im gemeinsamen Unterricht, der lehrerzentriert verläuft, trainieren die Kinder ihre Fähigkeit zuzuhören, vor anderen zu sprechen und erarbeiten den Unterrichtsstoff in Gesprächen, die von der Lehrkraft geleitet werden.

Jede Methode hat ihre Stärken und ihre Berechtigung. In der Schule Marli sollen die Kinder möglichst viele Arten des Lernens kennen lernen.

Englischunterricht

Organisation

Die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen werden wöchentlich zweistündig in der Fremdsprache unterrichtet. Die Fachlehrkräfte sind dafür speziell qualifiziert .

Dem Englischunterricht der Orientierungsstufe wird nicht vorgegriffen. Vielmehr werden die Kinder altersgemäß durch Erlebnis- und Spielorientierung angesprochen. Dazu gehören Spiele , Lieder , kleine Spielszenen und andere kreative handlungsorientierte Aktivitäten.

Computer

Die Medienkompetenzen, die unsere Schüler und Schülerinnen heute außerhalb der Schule erwerben, erfordern immer mehr den Einsatz von Computer und Internet im Schulalltag. Damit werden den Kindern neue Möglichkeiten und Werkzeuge zur Verfügung gestellt.

Im Förderunterricht (z. B. Rechtschreibschreibambulanz), zur Recherche im Fachunterricht sowie zur Differenzierung werden Computer und das Internet eingesetzt bzw. genutzt. Die Klassenräume haben die Voraussetzungen für den Internetzugang. Mittelfristig streben wir die Ausstattung aller Klassenräume mit internetfähigen Rechnern an.

Förderkonzept

Jedes Kind in der Grundschule hat einen Anspruch darauf, gefördert und gefordert zu werden. Die Grundschule bietet dafür Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, entwickelt Grundqualifikationen für das selbstständige Arbeiten, gleicht Defizite aus und unterstützt die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Lernbegabungen. Im Vordergrund stehen dabei unterschiedliche Lernangebote z.B. für schnell- und langsam lernende Kinder im gemeinsamen Klassenunterricht.

In den Integrationsklassen findet in Zusammenarbeit mit der Anton-Schilling-Schule eine verstärkte Förderung von Kindern mit Sprachauffälligkeiten statt. Doppelbesetzung haben wir regelmäßig auch in den anderen Klassen der Eingangsphase. Ab der zweiten Klasse besteht zur Zeit ein Kursangebot mit bestimmten Förderschwerpunkten. Im Fach Deutsch ist es die Rechtschreibambulanz, in Mathematik die Rechenambulanz. Außerdem bestehen Angebote zur Stärkung der Lesekompetenz und zur Förderung leistungsstarker Kinder.

Rechtschreibambulanz (für Kinder der 3. und 4. Klassen)

Das Konzept basiert auf dem Kieler Rechtschreibaufbau, der die Rechtschreibung in Stufen einteilt, vom einfachen Durchgliedern der Wörter bis hin zur Anwendung von Rechtschreibregeln. Für die Teilnahme wird vorausgesetzt, dass jedes Kind von einem Elternteil zur Unterstützung begleitet wird. Die Eltern können auf diese Weise beraten werden, wie sie mit ihrem Kind üben können und tragen Mitverantwortung für den Erfolg. Das schülerorientierte Rechtschreibtraining erfolgt neben den herkömmlichen Übungsformen auch computergestützt. Zusätzlich werden das Lesen, das Textverständnis und deutliches Sprechen trainiert. Das Aufgabenverständnis wird gefördert, das Schriftbild verbessert und Arbeitstempo sowie Ausdauer erweitert.

Rechenambulanz

Die Vermittlung des Zahlbegriffs und der Aufbau unseres Zahlensystems stehen im Vordergrund einer handlungsorientierten Arbeit mit rechenschwachen Kindern. Dabei müssen bestimmte Übungen zu Hause fortgesetzt und regelmäßig geübt werden, um die neuen Strukturen zu festigen. Dabei sind auch die Eltern eingebunden.

Lesekompetenz

Die Lesekompetenz und die Freude am Lesen wird durch spezielle Angebote und Aktionen gestärkt. Dazu zählen z. B. der Besuch der Stadtteil- und Hauptbibliothek und die alljährliche Dichterlesung.

Für die schwächeren Kinder stehen einmal pro Woche Lesehelfer des Vereins Mentor – die Leselernhelfer bereit, die individuelle Einzelförderung vornehmen.

Förderung leistungsstarker Kinder

Eine Förderung leistungsstarker Kinder kann entsprechend ihrer Begabungen in altersgemischten Kleingruppen in den Bereichen Deutsch und Mathematik erfolgen.

Projekte und Aktivitäten

Dichterlesung

Im 3. Schuljahr erleben die Drittklässler einmal einen Dichter/ eine Dichterin in einer Lesung in der Schule. Sie haben im Anschluss an die Lesung die Gelegenheit, den Autor/ die Autorin zu befragen und erfahren so Hintergründe zu der Entstehung eines Buches.

Kulturelle Bildung/ Lernen an anderen Orten

Die Kinder der Schule Marli besuchen Filmvorstellungen, Theaterveranstaltungen und Kinderkonzerte. Die Inszenierungen werden im Unterricht vor- und nachbereitet und sind ein wertvoller Beitrag zur kulturellen Bildung der Schülerinnen und Schüler. Die originale Begegnung mit Schauspielern und Musikerinnen stellt jedes Mal ein eindrucksvolles Erlebnis dar. Besuche von Ausstellungen und Museen sind wertvolle Ergänzungen zum Schulunterricht. Sie bieten Anschauung und direktes Erleben. Besonders beliebt sind die Ausflüge zum Ringstedten Hof. Dort kann das Landleben praktisch erfahren werden.

Zirkus

Zur Bereicherung des Schullebens soll nach Möglichkeit alle 4 Jahre ein Mitmach – Zirkus in der Schule gastieren. Hier sind die Kinder die Artisten. Im Zirkuszelt wird im Rahmen eines Projektes vormittags trainiert, abends ist Vorstellung, zu der alle Angehörigen als Zuschauer willkommen sind.

Sport

Die Schule Marli nimmt regelmäßig an sportlichen Vergleichswettkämpfen im regionalen und überregionalen Raum teil. Dies sind besonders der Lübecker Staffeltag, der Staffel- Marathonlauf, die Schwimmstaffel, Fußball- und Handball- Turniere und Leichtathletik-Wettbewerbe. Darüber hinaus kann von jeder Schülerin / jedem Schüler das Laufabzeichen sowie das Sportabzeichen erworben werden. Die Schule nimmt regelmäßig an den Bundesjugendspielen teil.

Verlässliche Grundschule

In der „Verlässlichen Grundschule" sind die Kinder für einen festen Zeitraum in der Schule. Die Verlässlichkeit besteht auch dann, wenn eine Lehrkraft durch Erkrankung, auf Grund von Fortbildungsmaßnahmen oder bedingt durch Klassenfahrt ausfällt.

Über den Zeitrahmen der „Verlässlichen Grundschule" hinausgehend bietet der Verein „Schulzwerge" eine weitere Betreuung an (siehe Schulzwerge).

An besonderen Tagen (Projekttage, Festtage, Wandertage, kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen) kann die Verlässlichkeit aufgehoben werden. Der Zeitrahmen wird für die Schülerinnen und Schüler garantiert, deren Eltern der Schule ihren Bedarf schriftlich mitteilen.

Elternarbeit

Die vielfältigen Aufgaben der Schule können nur dann erfolgreich bewältigt werden, wenn sie auch von den Eltern mitgetragen werden. Sie sind Partner im Erziehungsprozess und engagieren sich daher in unserer Schule seit Jahren aktiv in der schulischen Arbeit. Zugleich orientieren sich die pädagogischen und erzieherischen Ziele der Schule auch an den Interessen und Bedürfnissen der Eltern . Elternarbeit in der Schule Marli besteht aus den Aktivitäten im Klassenelternbeirat, dem Schulelternbeirat und der Schulkonferenz. Darüber hinaus bestehen gemeinsame Arbeitsgruppen mit den Lehrkräften z. B. zur Schulwegsicherung, zum Internetauftritt, zur Schulordnung oder zum Schulprogramm.

Schulverein

Es existiert an der Schule Marli ein Freundes- und Förderkreis , der auch Träger der Offenen Ganztagsschule ist. Der Förderverein der Schule Marli ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Belange der Schule, der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern zu unterstützen. Hierbei ist der Verein auf zahlende Mitglieder angewiesen, um die vielfältigen Projekte zu unterstützen und zu verwirklichen.

Die Nachmittagsangebote im Rahmen der offenen Ganztagsschule werden alle halbe Jahr erneuert, andere kommen hinzu, so dass für Abwechslung gesorgt ist und für jeden etwas dabei ist.

Ein Schaukasten, der über alle Aktivitäten und Projekte informiert, steht am Eingang der Schule.

Die Kombüse (Mensa) der Schule hat im Januar 2009 ihren Betrieb aufgenommen.. Jeweils nach dem Unterricht kann dort ein gesundes Mittagessen von Kindern und Eltern eingenommen werden.

Schulzwerge

Elterninitiative zur Betreuung an der Grundschule Marli e.V.

Die Schulzwerge – Elterninitiative zur Betreuung an der Grundschule Marli e.V. sind ein gemeinnütziger Verein, der sich Anfang 2003 aus der Elternschaft mit Unterstützung der Schulleitung und des Lehrerkollegiums gegründet hat. Zweck des Vereins ist laut Satzung „die Betreuung der Schulkinder der Grundschule Marli in Lübeck außerhalb der Unterrichtsstunden in einem festen zeitlichen Angebotsrahmen durch Unterhaltung einer Betreuungseinrichtung in der Schule".

 Dafür steht innerhalb des Schulgebäudes die ehemalige Hausmeisterwohnung zur 

Verfügung. Hier werden die Kinder zu folgenden Zeiten betreut: Montag – Freitag 11.45 – 16.00 Uhr

Auch in den Oster-, Herbst- und drei Wochen der Sommerferien, sowie an beweglichen Ferientagen findet Betreuung statt. In den Weihnachtsferien und den verbleibenden drei Wochen der Sommerferien bleibt die Einrichtung geschlossen, ebenso an Wochenenden und Feiertagen und dem Freitag nach Himmelfahrt. Unsere wichtigste Aufgabe besteht darin, die Kinder pädagogisch sinnvoll zu betreuen, wobei wir auf Vielseitigkeit Wert legen. Bei uns wird viel gespielt, gebastelt und gelacht, aber auch das Erledigen täglicher Aufgaben nehmen wir ernst.

Das soziale Miteinander zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaftsschichten wird gefördert. Hier bemühen wir uns stets, bei der Lösung von Konflikten zu helfen.

Nähere Informationen sind im Konzept der Schulzwerge enthalten. Dieses ist bei den Mitarbeiterinnen oder beim Vorstand zu erhalten.

Übergänge

Zusammenarbeit Kindertageseinrichtungen und Schule

Die Kindertageseinrichtungen und die Schule halten regelmäßig Kontakt. Bei der Einschulung arbeiten Schule und Kita eng zusammen. So wird zum Beispiel die Entwicklung der Kinder in einem Schuleingangsprofil dokumentiert. Die Erzieherinnen und Lehrkräfte tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. Die künftigen Schulanfänger erhalten die Möglichkeit ca. 6 Wochen vor Schuljahresende einmal pro Woche am Unterricht eines ersten Schuljahres teilzunehmen.

Zusammenarbeit weiterführende Schulen

Die weiterführenden Schulen laden die Lehrkräfte unserer Schule zu Konferenzen ein. Lehrkräfte dieser Schulen besuchen auch den Unterricht der Grundschule, um sich von der Arbeitsweise in der Primarstufe ein Bild zu machen und daran anknüpfen zu können.

Netzwerkbildung, Stadtteilanbindung

Die Schule Marli versteht sich als ein lebendiger Bestandteil der Stadtteile Marli und St. Gertrud. Durch die Mitarbeit am „Runden Tisch Marli" vernetzen wir uns mit allen anderen Institutionen, die das Leben der Menschen im Stadtteil mitgestalten. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit z.B. mit benachbarten Schulen, Kindertagesstätten, Kirchengemeinden, Vereinen, der Stadtteilbücherei, dem Marli-Forum und dem Nachbarschaftsbüro, dem Kinderschutzbund, dem Jugendzentrum, der Sozialberatungsstelle, dem Polizeirevier und der Justizvollzugsanstalt. Daraus ergeben sich Kontakte und Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten, die das unterrichtliche Lernen der Schulkinder erweitern.

Kirche

Mit den Kirchengemeinden St. Thomas und Auferstehungsgemeinde findet einmal jährlich ein Schulgottesdienst statt, der gemeinsam vorbereitet und gestaltet wird. Dabei wechseln sowohl die Themenschwerpunkte als auch der Termin im Kirchen- bzw. Schuljahr. Zum Schuljahresanfang wird ein Einschulungsgottesdienst angeboten. Das Schulprogramm wird von einer Arbeitsgruppe aus Lehrkräften und Vertretern des Schulelternbeirats jährlich überprüft und nach Beschluss der Schulkonferenz fortgeschrieben.

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